Aus dem musikalischen Europa des 17. Jahrhundert sind uns viele Kompositionen überliefert. Wir möchten uns mit diesem Programm auf die Reise begeben und ein paar zu unrecht aus den Standardprogrammen verschwundene Stücke wieder zur Aufführung bringen.
 
Wir starten hoch im Norden mit einem Violinsolo von Johan Helmich Roman. Er lebte 1694-1758 in Schweden.
Weiter geht es auf die britische Insel, wo John Jenkins (1592-1678) lebte und arbeitete.                                 
 
Frankreich im 17. Jahrhundert – das bedeutet Gambisten kennenzulernen, die großartig spielten und komponierten. Saint Colombe (~1640-1700) war einer von ihnen, der ein unglaublich emotionales Werk zum Tode seines Vaters schuf.
 
Im Süden Europas, vor allem in Italien, gilt das Cembalo als beliebtes Instrument, Alessandro Scarlatti (1660-1725) hat dafür viele Stücke komponiert.

Über Österreich, wo wir eine Triosonate von Johann Heinrich Schmelzer (1623-1680) musiziern kommen wir zurück nach Norddeutschland. In Lübeck hat Dietrich Buxtehude (1637-1707) eine  Triosonate vorgelegt, die nach einem wunderbar zarten Beginn über einen rhytmisch schweren Mittelteil in einem Presto endet.

 
Ausführende
Henning Vater – Barockvioline
Susanne Horn – Viola da gamba
Kent Pegler von Thun – Virginal
Ulf Dressler – Theorbe