In diesem Programm hören Sie zu Unrecht selten gespielte Werke des Barock. Vielleicht liegt es an den oft ungewöhnlichen Besetzungen, vielleicht auch daran, dass diese Musik so leicht klingen soll und doch so schwer zu spielen ist.

Heinrich Ignaz Franz Biber ist vertreten mit einer Sonate für zwei Violinen, Posaune und Basso continuo, sein Lehrer Johann Heinrich Schmelzer mit einer Sonate für Violine, Fagott und Basso continuo.
Beide Sonaten sind entgegen den heutigen Höhrgewohnheiten nicht in komplett getrennten Sätzen komponiert, sondern in kürzere, thematisch zwar unterschiedliche aber im musikalischen Bogen zusammenhängende Abschnitte unterteilt.
Die musikalische Gestaltungskraft und die Virtuosität, die insbesondere Schmelzer von seinen Instrumentalisten verlangt, sind hoch, doch der Klang muss dabei  leicht und ein bisschen selbstverständlich sein.

Anders die Sonate für Viola da Gamba und Basso continuo von August Kühnel, die aus nur fünf kurzen Sätzen besteht. Hier folgen nach einem Prelude die im deutschen Hochbarock üblichen vier Sätze: Allemande – Corrente – Sarabande – Giga.

Ausführende
Paul Bialek – Violino piccolo und Violine
Mareike Horn – Violine
Michael D. Müller – Barockposaune
Susanne Horn – Viola da Gamba und Violone
Thomas Rink – Fagott
Philipp Weltzsch – Cembalo